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Windkraft - Nein Danke!

Moore verbinden Elemente

Auf faszinierende Weise sind sie Wasser und Land zugleich. Sie sind bei uns selten geworden. Einst mystische Gefahr wurden sie fast völlig verdrängt – auch aus unseren Köpfen. Mit unserem Mooratlas wollen wir das ändern. Hier finden Sie die zwölf wichtigsten Fakten zum Thema Moore.
 Moorlandschaften und Klimaschutz

 

  1. Moore existieren auf allen Kontinenten. Sie sind entstanden durch Torfbildung in Böden mit Wassersättigung.
  2. Weltweit bedecken Moore 3 Prozent der Landfläche – binden aber etwa doppelt so viel Kohlenstoff wie die Biomasse aller Wälder der Erde zusammen.
  3. Moore gehen zehnmal schneller verloren, als sie wachsen. Durch menschliche Aktivitäten werden jährlich 500.000 Hektar Moor zerstört. Noch intakte Moore müssen dringend geschützt werden.
  4. Natürliche Moore ziehen beträchtliche Mengen des Treibhausgases Kohlendioxid (CO₂) aus der Atmosphäre, das sie als Kohlenstoff im Torfboden speichern. Werden sie jedoch zerstört, setzen sie große Mengen CO₂ frei – und belasten das Klima.
  5. Ein Großteil aller entwässerten Moore weltweit wird landwirtschaftlich genutzt. In Deutschland: über zwei Drittel aller Moore. Sie dienen hauptsächlich der Tierhaltung.
  6. Nasse Moore spielen eine entscheidende Rolle im Wasserkreislauf. Sie filtern Wasser und helfen bei Dürreperioden und Überschwemmungen. Die Klimakrise macht Moore trockener und anfälliger für emissionslastige Torfbrände.
  7. Moore beherbergen seltene und bedrohte Pflanzen und Tierarten. Die weltweit größte Gefahr für sie ist die künstliche Entwässerung und Entwaldung für die Land- und Forstwirtschaft.
  8. Um die Ziele des Pariser Klimaabkommens für den Erhalt unserer Lebensgrundlagen zu erreichen, müssen in Deutschland mindestens 50.000 Hektar Moore wieder vernässt werden, in der EU 500.000 Hektar und weltweit 2 Millionen Hektar – pro Jahr.
  9. Die Emissionen aus entwässerten Mooren können stark gesenkt werden, ohne dass Landwirtschaftsbetriebe dafür auf ihre Nutzung verzichten müssen: mit Anhebung der Wasserstände und der Umstellung auf Paludikultur wie dem Anbau von Schilf oder der Haltung von Wasserbüffeln.
  10. Jahrhundertelang wurde Torf vor allem als Brennstoff verwendet. Heute wird er hauptsächlich als Blumenerde im Gartenbau genutzt. Ökologische Alternativen dazu müssen stärker gefördert werden.
  11. Seit Jahrhunderten werden Moore zerstört. Damit sie ihren Beitrag im Kampf gegen die Klimakrise leisten können, braucht es neue Narrative und Visionen für eine große Transformation zu nassen Moorlandschaften.
  12. In vielen Weltgegenden gibt es waldbedeckte Moore: Erlenbrüche in Europa oder Moorregenwälder in den Tropen. Sie speichern besonders viel Kohlenstoff und müssen unbedingt erhalten oder restauriert werden.

Mehr zu diesem Thema finden sie hier: Moore, die unterschätzten Klimaschützer

Quelle: bund.net

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